Konzertbericht – Patrice
Patrice – „wie immer ohne Plan“ - stand der 30 jährige Reggae Sänger und Songwriter am 9. April im Frankfurter Sankt Peter. Hat dies dem Auftritt geschadet? Nein, im Gegenteil: mit viel Spaß, Action und auch großen Gefühlen verzauberte er die Besucher von Hr3 @ Night.
„Ich dachte ich spiele in einer Kirche, aber das hier sieht eher aus wie ein Club“. Deswegen präsentierte er sich nur in der kleinen Besetzung von zwei Mann, unplugged, ohne Schnick Schnack. Umso mehr waren die Künstler selbst gefragt aus sich herauszugehen und ihr Können zum Besten zu geben. Und das haben sie ohne Zweifel hervorragend getan. Mit erhobenen Armen kam der schlaksig wirkende Patrice und anschließend der mit einem Afro ausgestattete Bandkollege und Freund auf die Bühne. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Cover von Bob Marley’s „No women, No cry“. Weiter ging es mit vielen Liedern des kürzlich erschienenen Album „One“, aber auch mit bekannten Stücken wie „Clouds“ und „Another One“ aus dem vorhergegangenen Album „Free-Patri-Ation“. Immer ausgestattet mit einem unvergesslichen Charme und Komik wussten die Beiden das Publikum auch zwischen den Songs bei Laune zu halten. Kleine Geschichten, wie z.B. was denn ein Kingfish (Titel eines der neuen Songs) sei, und witzige Improvisationen rahmten die Songs ein.
Es ist nicht leicht den Spaß an der Musik und dem gemeinsamen Musizieren zu vermitteln, den Patrice an diesem tollen Abend vermittelte. Ich möchte dennoch einen Moment schildern, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist:
Es geht um den bereits angesprochenen Song Kingfish. Patrice: stehend, frontal zum Publikum. Der Bandkollege: sitzend, mit Gitarre auf dem Schoß. Nur mit seinem Mund und den Fingern auf den Saiten zaubert der zuletzt genannte einen Beat durch die Hallen, der durch die Glieder fährt. Patrice steigt ein, locker, aber dennoch melancholisch angehaucht. Wunderbar! Ein Song zum Feiern und lockerem Tanzen. Anschließend gibt’s einen Song mit mehr Action. Patrice hat seine Hip-Hop Ader gefasst, die Beatbox im Hintergrund noch immer unvergleichlich gut. Mit den Worten „Komm vor Louis, lass tanzen“ leitet er den Höhepunkt der Show ein. Nach verzeihbaren Komplikationen mit dem Mikrofonständer und kurz aussetzendem Beat geht es daraufhin richtig los.
Neben diesem tollen Moment ist sicherlich auch das kurze Duett mit Felix Räuber, Sänger von Polarkreis 18, erwähnenswert. Alles in allem hat Patrice das Zeug dazu Live sympathisch und offen seine Musik zu vermitteln und mit den Fans zu feiern. Das Publikum war meines Erachtens nicht das Beste. Der Geräuschpegel war während ruhigen Liedern zu laut, während lauten zu leise. Dies mag daran liegen, dass er im Rahmen von Hr3 @ Night gespielt hat und es nicht eines seiner eigenen Konzerte war. Trotzdem hat er es geschafft mich zu begeistern. Ich sage: Gerne wieder, auch mal mit großer Band auf dem eigenen Konzert!
„Ich dachte ich spiele in einer Kirche, aber das hier sieht eher aus wie ein Club“. Deswegen präsentierte er sich nur in der kleinen Besetzung von zwei Mann, unplugged, ohne Schnick Schnack. Umso mehr waren die Künstler selbst gefragt aus sich herauszugehen und ihr Können zum Besten zu geben. Und das haben sie ohne Zweifel hervorragend getan. Mit erhobenen Armen kamen der schlaksig wirkende Patrice und anschließend der mit einem Afro ausgestattete Bandkollege und Freund auf die Bühne. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Cover von Bob Marley’s „No women, No cry“. Weiter ging es mit vielen Liedern des kürzlich erschienenen Album „One“, aber auch mit bekannten Stücken wie „Clouds“ und „Another One“ aus dem vorhergegangenen Album „Free-Patri-Ation“. Immer ausgestattet mit einem unvergesslichen Charme und Komik wussten die Beiden das Publikum auch zwischen den Songs bei Laune zu halten. Kleine Geschichten, wie z.B. was denn ein Kingfish (Titel eines der neuen Songs) sei, und witzige Improvisationen rahmten die Songs ein.
Es ist nicht leicht den Spaß an der Musik und dem gemeinsamen Musizieren zu vermitteln, den Patrice an diesem tollen Abend vermittelte. Ich möchte dennoch einen Moment schildern, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist:
Es geht um den bereits angesprochenen Song Kingfish. Patrice: stehend, frontal zum Publikum. Der Bandkollege: sitzend, mit Gitarre auf dem Schoß. Nur mit seinem Mund und den Fingern auf den Saiten zaubert der zuletzt genannte einen Beat durch die Hallen, der durch die Glieder fährt. Patrice steigt ein, locker, aber dennoch melancholisch angehaucht. Wunderbar! Ein Song zum Feiern und lockerem Tanzen. Anschließend gibt’s einen Song mit mehr Action. Patrice hat seine Hip-Hop Ader gefasst, die Beatbox im Hintergrund noch immer unvergleichlich gut. Mit den Worten „Komm vor Lewis, lass tanzen“ leitet er den Höhepunkt der Show ein. Nach verzeihbaren Komplikationen mit dem Mikrofonständer und kurz aussetzendem Beat geht es daraufhin richtig los.
Neben diesem tollen Moment ist sicherlich auch das kurze Duett mit Felix Räuber, Sänger von Polarkreis 18, erwähnenswert. Alles in allem hat Patrice das Zeug dazu Live sympathisch und offen seine Musik zu vermitteln und mit den Fans zu feiern. Das Publikum war meines Erachtens nicht das Beste. Der Geräuschpegel war während ruhigen Liedern zu laut, während lauten zu leise. Dies mag daran liegen, dass er im Rahmen von Hr3 @ Night gespielt hat und es nicht eines seiner eigenen Konzerte war. Trotzdem hat er es geschafft mich zu begeistern. Ich sage: Gerne wieder, auch mal mit großer Band auf dem eigenen Konzert!
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