Der Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern steht um die Weihnachtszeit überall, aber was hat es mit ihm überhaupt auf sich?
Der Weihnachtsstern hat dunkelgrüne, zackige Blätter und ursprünglich karminrote Hochblätter. Mittlerweile gibt es sie auch in weiß, was jedoch durch eine bestimmte Züchtungsmethode herbeigeführt wird. Die eigentlichen Blüten der Sterne sind grün mit gelbem Rand. Sie liegen in der Mitte der Hochblätter. Er blüht von Dezember bis Januar, ist aber eine ganzjährige Pflanze. Außerhalb der Blütezeit sind alle Blätter hellgrün. Die Pflanze gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist deshalb leicht giftig. Zu mehr als einer Magenverstimmung führt das Gift allerdings nicht. Der Weihnachtsstern kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo er bis zu 5 Meter hoch werden kann. Nach Europa kam der Weihnachtsstern, als Alexander von Humboldt von einer seiner ersten Amerikareise zurückkam und ihn mitbrachte. Bei uns wird der Weihnachtsstern allerdings nicht so groß und ist viel stärker verzweigt.
Wie zu fast allem gibt es natürlich auch zum Weihnachtsstern ein Legende:
Es war einmal ein kleines mexikanisches Mädchen, das so arm war, dass es dem Christkind kein Geschenk kaufen konnte. Traurig blieb es vor der Kirchentür stehen und sah zu, wie alle anderen ihre Geschenke hineintrugen. Doch in der Nähe stand eine steinerne Engelsfigur, die fast ganz von Unkraut überwuchert war. Das kleine Mädchen begann, das Unkraut auszureißen, als sie plötzlich ein Stimme hörte: „Bring’ dieses Unkraut in die Kirche und das Christkind wird dich und diese Pflanzen segnen.“ Das Mädchen sammelte einen Arm voll Unkraut und ging in die Kirche zur Krippe. Da wurden die Blätter an der Spitze des Stängels plötzlich leuchtend rot und das Mädchen wusste, dass es dem Christkind das richtige Geschenk gemacht hatte.
Insgesamt ist der Weihnachtsstern eine wunderschöne Zierpflanze, die leicht zu pflegen und auch nicht allzu teuer ist.
Frohe Weihnachten!
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